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Lena Meyer-Landrut: Google prognostiziert Sieg!
„Ist das nicht dreist?“ – „Die hat ja doch keine Gewinn-Chance mehr“, viele Beobachter hatten Lenas erneute Teilnahme am Eurovision Song Contest kritisiert. Andere sprachen vom „Lena-Overkill“. Google sieht jetzt aber einen erneuten Sieg der „Satellite“-Sängerin voraus.
In der Geschichte des Eurovision Song Contest gibt es einige Künstler, die zwei, drei oder sogar vier Mal am Start waren. Doch selbst die Gewinner unter ihnen konnten ihren Erfolg bis auf eine Ausnahme nie wiederholen. Allerdings lagen zwischen dem ersten und dem zweiten Sieg von Johnny Logan, der für Irland startete, sieben Jahre Abstand.
Nicht wenige Künstler scheiterten nach ihrem Sieg im Folgejahr dann kläglich. Ganz anders sieht das laut Google jetzt bei Lena aus. Seit gestern hat die Suchmaschine die Seite „Google Eurovision-Prognose 2011“ freigeschaltet. Die Analyse der Suchabfragen zeigt Lena Meyer-Landrut mit ihrem Song „Taken By A Stranger“ zurzeit mit 162 Punkten deutlich vor Irland mit den Zwillingen Jedward und ihrem Lied „Lipstick“ (125 Punkte) und dem Franzosen Amaury Vassili mit „Sognu“ (101 Punkte).
Für seine Eurovision-Prognose wertet Google die Anfragen für alle 43 Teilnehmer aus. Allerdings werden die Suchanfragen aus dem eigenen Land – wie beim offiziellen Grandprix – nicht berücksichtigt. Die Google-Prognose war in den letzten Jahren treffsicher: 2009 sagte sie den Sieg von Alexander Rybak (mit „Fairytale“ für Norwegen) und ein Jahr darauf den Sieg von Lena mit „Satellite“ voraus. Bis zur Entscheidung am 14. Mai in Düsseldorf wird Google die Daten täglich aktualisieren. Und bis dahin kann sich noch einiges tun. „Abwarten“, empfiehlt daher auch Google-Sprecher Stefan Keuchel. „Die Häufigkeit der Suchabfragen zeigt nur ein Stimmungsbild und das kann sich noch ändern.“
Ein Schreibfehler in der Broschüre der Stadt Düsseldorf zum Eurovision Song Contest sorgte übrigens für Heiterkeit. Ein „Aktionstag der Schwulen“ war in dem Heftchen angekündigt, gemeint war aber der „Aktionstag der Schulen“. Das überflüssige „w“ erschien als peinlicher Fehler in 65.000 Exemplaren. Die schwule Community reagierte erheitert: „Ich kann da eigentlich keinen Fehler erkennen, denn der ganze Grand Prix ist ja ein Schwulen-Aktionstag“, sagte Stefan Mielchen, Chefredakteur des Schwulen-Magazins „Hinnerk“.





