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Madonnas Bruder schreibt über die Erfahrungen mit der Popdiva
Morgen erscheint das Buch von Christopher Ciccone „Meine Schwester Madonna und ich".
Das Buch aus der Sicht des jüngeren Bruders zeichnet ein äußerst persönliches Bild der Popdiva. In Großbritannien und den USA entwickelte sich das Werk schnell zum Bestseller. Ein Grund für den Erfolg mag die Vielzahl der Perspektiven sein, mit der Ciccone seine Schwester ausleuchtet. Mal bezeichnet er sie als Göttin, dann schreibt er ihr Eigenschaften zu, die eher auf eine kalte Egomanin schließen lassen.
„Nachdem ich jahrelang beobachtet habe, wie Madonna Menschen behandelt, mich eingeschlossen, habe ich realisiert, dass sie es nicht aus purer Bösartigkeit
tut, sondern weil sie über die Jahre von Speichelleckern umgeben war, die ihr in
allem zustimmen."

Weiterhin beschreibt der homosexuelle Christopher die schwierige Beziehung zu ihrem Ex - Mann Guy Ritchie.
»Wir treffen uns am Haus, und er sagt mir, wie er sich den Kleiderschrank vorstellt.
›Nicht so was Tuntiges, kein Kitsch‹, sagt er. Ich muss mich beherrschen, ihm nicht die Zähne auszuschlagen. Guy ist arrogant, nicht im Geringsten freundlich - als
wäre ich nur ein weiterer Angestellter und nicht sein Schwager.«
Ein Ende der Beziehung habe er freilich vorhergesehen. Nach der Scheidung dürfte er erleichtert sein. Madonna wollte das Erscheinen des Buches nicht kommentieren. Die Beziehung der Geschwister gilt als äußerst schwierig - diese Veröffentlichung dürfte die Situation nicht verbessern.
„Meine Schwester Madonna und ich" erscheint am 24.10.2008
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