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Olaf Henning im Interview

veröffentlicht Montag, 18. Februar 2008, 00:00 Uhr

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Es ist Montagmorgen und eine heisere, aber gut gelaunte Stimme meldet sich zum Telefoninterview. Die Stimme gehört Olaf Henning, der in letzter Zeit mit seinem Hit „Cowboy und Indianer" in den Charts sein Unwesen treibt, und bei Konzerten das Publikum begeistert.

Wie bist du dazu gekommen Musik zu machen?

Bereits als Kind habe ich schon Klavier und Schlagzeug gelernt. Irgendwann, so mit dreizehn, habe ich dann festgestellt, dass Musik wirklich mein Ding ist und ich mich hauptberuflich damit auseinandersetzen möchte.

Woher nimmst du die Inspiration für deine Texte?

Seit mehr als zehn Jahren arbeite ich mit Pesch, meinem Produzenten, zusammen. Er hat einfach ein absolutes super Gespür für die richtigen Zeilen. Oft rufe ich ihn auch einfach an und sage ihm, welche Zeilen ich unbedingt in meinem Lied haben möchte, die baut er dann ein. Wir ergänzen uns also auch absolut gegenseitig.

Deine Stimme klingt ein bisschen angeschlagen. War die letzte Zeit stressig?

Ich komme gerade aus Österreich zurück. Dort bin ich absolut überraschend direkt auf Platz 27 eingestiegen und stehe momentan auf Platz 15 mit meinem Song „Cowboy & Indianer".
In erster Linie trete ich dort in Großraumdiscos auf, wo richtig was los ist. Ab und zu auch bei Après - Ski Parties, das ist aber eher die Ausnahme.

Wie sieht es in der Schweiz aus?

In der Schweiz bin ich auch auf Platz 66 eingestiegen. Super! Ich bin meinen Fans dort sehr, sehr, dankbar und freue mich schon darüber durch die Schweiz zu touren.

Was sind die Hochzeiten deiner Aktivität?

Vor allem in der Karnevalszeit ist mein Terminkalender prall gefüllt. Allein im Januar hatte ich mehr als 90 Termine, da folgt ein Auftritt auf den nächsten. Derzeit bin ich in Österreich sehr aktiv und habe dort jeden Abend ein oder mehrere Auftritte. Das macht mir aber auch absoluten Spaß, da ich in Österreich noch etwas Aufbauarbeit mit meinen Partyhits leisten kann, und absolut positiv überrascht von meinem Erfolg bin. Ab dem 28.4 beginnt dann auch schon wieder die Mallorca - Saison. Dort trete ich in der Diskothek „Riu Palace" auf.

Bleibt bei so vielen Terminen das Privatleben nicht absolut auf der Strecke?

Klar, bedeutet das ständige Touren richtig viel Stress. Mann muss sich seine Zeit schon sehr genau einteilen. Ich bin verheiratet und habe zwei kleine Töchter, die auch Zeit mit mir verbringen wollen. Das ist eine Verantwortung und Pflicht, die ich mehr als gerne wahrnehme. Denn ohne den festen Ruhepol meiner Familie würde ich wahnsinnig werden. Es gibt nichts schöneres, als nach einer langen Tour wieder nach Hause zu kommen. Dieses Jahr machen wir auch zwei Wochen Urlaub zusammen. Da freue ich mich schon ganz besonders drauf.

Gerade bei Auftritten in Großraumdiskotheken und bei Karnevalsveranstaltungen muss man ja immer topfit sein. Wie kannst du am besten Entspannen?

Bei Tourneen muss man darauf achten, dass man gut mit seinen Kräften wirtschaftet, damit man nicht vollkommen ausbrennt. Der Vorteil an meinen Job sind die Arbeitszeiten. So kann ich immer in den Wellness - Bereich vom Hotel, wenn keine anderen Leute da sind. Das ist sehr vorteilhaft. (lacht)

Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus?

Momentan läuft privat und geschäftlich alles hervorragend. Darüber bin ich mehr als glücklich! Ein nächstes großes Highlight wird für mich das Konzert in der Dortmunder Westfallenhalle sein, bei dem wir mehr als 12.000 Besucher erwarten. Das ganze findet am 26.4 statt. Die Fans können sich wirklich auf etwas gefasst machen. Dort werden insgesamt 50 Musiker mit mir zusammen auftreten. Allein die Bigband besteht schon aus 40 Leuten, die alles dafür tun, um eine astreine Klangkulisse zu gestalten. Ganz besonders freue ich mich auch auf die Überraschungsgäste zu denen u.a. Micki Brühl und Jürgen Drews zählen.

Den Jürgen Drews kenne ich jetzt schon über zehn Jahre, und er ist einer der ganz wenigen, der meine Karriere schon immer mit Wohlwollen betrachtet hat. In der Schlagerbranche ist der Neid besonders stark ausgeprägt, da gönnt dir keiner was. Von daher freue ich mich schon ganz besonders mit Leuten aufzutreten, mit denen ich seit Jahren ein gutes persönliches Verhältnis habe. Niemals würde ich es mir sagen lassen, wer in mein Programm kommt. Mittlerweile habe ich absolute Gestaltungsfreiheit.






Interview: K.P.









       

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