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Prinz Pi zelebriert den Neopunk
Prinz Pi zelebriert den Neo - Punk.
Der Rapper, der sich früher Prinz Porno nannte und ein Aushängeschild des Berliner Untergrunds war, hat mittlerweile einen Vertrag bei dem Marktführer Universal unterschrieben. Sein neuestes Release, die Single „Schädelficken", ist, verglichen mit den Veröffentlichungen der Vergangenheit, ein derber Partytrack, mit dem er das Genre "Neopunk" kreieren möchte.
Das Rezept ist einfach. Man nehme die „Anti - Alles - Attitüde" der Punk Subkultur und vermischt diese mit den Werten der konsumorientierten Mittelschicht. Das Resultat: Zugedröhnte Wohlstandskinder den wirklich alles egal ist. Schockierend? Keineswegs. Noch nicht einmal wirklich neu. Denn andere Musiker wie beispielsweise Lützenkirchen haben schon vor Prinz Pi Absturzmusik für gut situierte Feierwütige zusammengemixt. Die Zeilen „Bunte Pillen Fete, 3 Tage wach / Puls wie ne Rakete, 3 Tage wach" gehören für alle Extremisten des Nachtlebens von der Reeperbahn bis nach Schwabing zur Allgemeinbildung.
Diese Attitüde repräsentiert den Zeitgeist der Hochleistungsgesellschaft. Von Montag bis Freitag unterwirft man sich den Ansprüchen des komplexen Berufslebens, um am Wochenende richtig abzufeiern.
Punk is not dead. Er wird jetzt nur in Teilzeit zelebriert.
Hier geht es zum Video.
Neo - Punker bei der Arbeit: Rapper Prinz Pi mit Produzent Biztram.
Foto: Universal
1 Kommentare zu Prinz Pi zelebriert den Neopunk
| Autor | Kommentar |
|---|---|
kalazMittwoch, 01. Oktober 2008, 09:04 Uhr |
Ich glaub ihr habt's nicht verstanden. Nochmal anhören das ganze. Setzen Sechs. |





