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Slipknot: Bassist Paul Gray starb an Überdosis
Die Autopsie des Ende Mai verstorbenen Slipknot Bassisten zeigte jetzt, dass Paul Gray an einer Überdosis Morphium starb. Wie wird es mit Slipknot weitergehen?
Am 24. Mai hatte ein Hotelangestellter den Künstler tot in dem Bett seines Hotelzimmers in einem Vorort der Stadt Des Moines (Iowa) aufgefunden. Die Polizei fand Behälter mit Tabletten und Injektionsnadeln in dem Zimmer. Die Autopsie ergab jetzt, dass der Bassist das Schmerzmittel Fentanyl und zudem Morphium genommen hat. Bereits 2003 war Gray wegen Drogenbesitz zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Damals hatte die Polizei Marihuana und Kokain bei ihm gefunden. Neben dem Drogenbefund ergab der Autopsiebericht, dass Anzeichen für eine Herzerkrankung bei dem Musiker entdeckt worden sind.
Paul Gray starb mit 38 Jahren. Er hatte Slipknot zusammen mit Shawn Crahan gegründet, spielte E-Bass und war wichtiger Songwriter der Band. 1999 erschien das Debütalbum „Slipknot“. 2006 gewann die Gruppe in der Kategorie Best Metal Performance einen Grammy. Das bisher letzte Album „All Hope Is Gone“ schaffte es zwei Jahre darauf in den USA auf den ersten Platz der Albumcharts und wurde für sieben Grammys nominiert. Nach dem Tod des Bassisten und stellt sich die Frage: Wie geht es mit Slipknot weiter? Bei einer Pressekonferenz kurz nach dem Tod Grays sagte Percussionist Shawn Crahan: „Paul war die Essenz von Slipknot.“ Die Zukunft der Band scheint noch unklar.
Die Geburt seiner Tochter wird Paul Gray nicht mehr erleben. Das erste Kind des Bassisten und seiner Frau Brenna soll im September zur Welt kommen. Seine Witwe sagte auf einer Pressekonferenz: „Paul war mein Ehemann, ein toller Mann. Ich möchte, dass die Menschen sich deshalb an ihn erinnern.“
Kurz nach der Todesnachricht äußerte sich Mark Morton von Lamb of God in „Metal Hammer“: „Wir sind alle von der Nachricht geschockt, dass Paul tot ist. Er war ein solches Talent und ist jetzt ein so unglaublicher Verlust. Paul hatte ein großes Herz, lebte und starb für seine Musik. Ich werde ihn vermissen. Die Welt wird ihn vermissen.“





