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Mando Diao Portrait

Kurz vor der Jahrtausendwende gab es in Schweden in musikalischer Hinsicht bereits den ersten großen Milleniums-Knall: 1999 - die Geburtsstunde Schwedens grandiosester Rockband – genau so dürfte auch die Selbsteinschätzung der fünf Jungs von Mando Diao lauten– damit kommt lediglich das gesunde Selbstbewusstsein dieser Vollblut-Musiker zum Ausdruck. Mit Überheblichkeit hat das nichts zu tun.

Dass sich die Band mit Größen wie den Rolling Stones misst, mag den Anschein eines künstlerischen Höhenflugs erwecken, ist aber angesichts der rasanten Karriere, die die fünf gebürtigen Schweden hingelegt haben, nicht ganz unbegründet. Denn schon zu Beginn ihrer Karriere wurden die schwedischen Rocker von lokalen Reportern aufs musikalische Podest gestellt: Diese Jungs sind größer als Oasis , keine Frage!

Die Bandbesetzung von Mando Diao ist seit ihrer Gründung klar festgelegt: Die Frontmänner Gustaf Norén und Björn Dixgård an Mikros und Gitarre, Samuel Giers am Schlagzeug, Carl-Johan Fogelklou am Bass und Daniel Haglund an der Orgel. Der Bandname „Mando Diao“ ist hier Programm: Denn in einem Interview gab Frontmann Gustaf zu verstehen, dass der Name „Mando Diao“ nicht mehr bedeute, als fünf Jungs, die zusammen in einer Band spielen.

Warum müssen Journalisten auch immer nach tiefgründigen Bedeutungen suchen? Klar, dass Reporter von den Bandmitgliedern zuweilen mit folgender Antwort abgespeist werden: Das Kunstwort „Mando Diao“ sei Björn im Traum als Vision erschienen – na wenn da mal nicht Freund Ironie mit von der Partie ist...
Doch der Bandname allein ist es nicht, der Mando Diao den gewissen Zauber verleiht. Ihr musikalisches Selbstverständnis rührt von der Auffassung her, dass sich in ihrer Musik ihre ganz persönliche und geographische Note wiederfindet. Ihr Sound verbindet Rock, Sixties und Country unterfüttert mit einer schwedischen Nuance - Indicazione Geografica Tipica! Obwohl Ihnen häufig Ähnlichkeit mit englischen Bands nachgesagt wird, lehnen die Jungs solche Vergleiche ab. Auch in die breitenwirkungsvolle Indie-Rock-Sparte wollen sich Mando Diao nicht stecken lassen.

Nach eigenen Angaben hat sie Nirvana und die Musik ihrer Eltern, die Beatles, musikalisch am stärksten beeinflusst.

Das neue Studio-Album („Never seen the light of day“) der schwedische Rocker kommt komplett ohne E-Gitarre aus. Country Western Music und ein Hauch schwedische Melancholie – das ist es was dieses Album wohl am treffendsten charakterisiert. Der Titel des Neuen Albums beschreibt Frontsänger Gustaf zufolge das, was man in Schweden besonders im Winter zu spüren bekommt: Dunkelheit – so als hätte man das Tageslicht gar nicht zu sehen bekommen.
Mando Diaos Medikation: schreib ein Album und lass es durchschlagen. Die Bilanz stimmt: „Never seen the light of day“ ist sehr erfolgreich in den Album-Charts eingestiegen. Obwohl das vierte Album allgemein etwas ruhiger als die vorhergehenden ist und zum Nachdenken anregt, ist auch hier der Sixties-Einfluss unschwer wieder zu erkennen. „Never seen the light of day“ kombiniert Rock und Sixties mit einer Prise kalifornischem Sunshine-Surf-Blues..... Sonne, Strand und Surfboards, genau dieses Lebensgefühl spiegelt sich im Song „If you don't live today“ wider.







     

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CD Give Me Fire
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Give Me Fire

VÖ: 2009


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