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Scars on Broadway Portrait

Scars on Broadway
„Für einen Newcomer sind die ja gar nicht schlecht“ – Das ist Feedback was die Hörer der beiden Bandmitglieder von Scars on Broadway öfter zu hören kriegen. Jeder der sich auskennt kann darüber nur schmunzeln. Denn unter dem Namen System of a Down haben sie bereits die eine oder andere Platinscheibe abgeräumt. Aber dennoch erheben sie keinen Anspruch auf die Lorbeeren der vergangenen Tage: „Jemanden zu sagen, `Hey, ich bin Daron von System of a Down, und deswegen werdet ihr auch alle auf dieses neue Projekt abfahren´, das wäre mir ehrlich gesagt niemals in den Sinn gekommen“, sagt Daron.
Gemeinsam möchten Malakian und Dolmayan etwas vollkommen neues kreieren „Es fühlt sich auch ganz anders an einen Song von Scars on Broadway zu hören, als einen von System of a Down. Als ich zum ersten Mal ‚They Say’ im Radio hörte habe, fühlte ich mich, als ob zum allerersten Mal ein Lied von mir den Sprung ins Radio geschafft hat. Der absolute Hammer“, berichtet John Dolmayan.
Genau diese Sehnsucht nach einem neuen Gefühl, das altbekannte Erinnerungen wieder wach ruft, war ein wichtiger Grund wieder ein neues Projekt anzufangen. „Als wir damals mit System of a Down auf die Bühne gekommen sind, da haben wir einfach erwartet, dass sie Leute unseren Namen rufen. Es war nach einer Zeit nichts Besonderes mehr dabei. Wir haben es überhaupt nicht mehr richtig wahrgenommen. Dann haben wir mit Metallica eine Show in Arizona gespielt. Als da die Leute zum ersten Mal ‚Scars on Broadway’ gerufen haben, war es einfach einzigartig. Das neue Projekt bringt wieder Leben in die Bude“, ist die Band überzeugt. Ein gehöriger Energieschub scheint da stattgefunden zu haben.
Warum hat es dann drei Jahre gedauert, bis ihr Album fertig war? „Uns war es wichtig Stimmungen präzise einzufangen. Wir haben uns einen Status erspielt, der es erlaubt keine Deadlines mehr einhalten zu müssen. Einige Leute halten sich exakt an die Vorgaben, die sie bekommen und spielen wenn es sein muss ein Album in einer Woche ein. Ich kann so nicht arbeiten“, erklärt Malakian.
Klingt nach der totalen künstlerischen Selbstverwirklichung. Eigentlich könnten Scars on Broadway ein gut gelauntes Album machen, auf dem zahlreiche Stücke zum Trinken und Feiern enthalten sind. Aber, wie schon zu Zeiten von Sytem of a Down, dominieren eher dunkle Gefühle: Hass, Wut, Enttäuschung und Schmerz sind die dominanten Emotionen, die in der Musik transportiert werden. Egal, ob es sich um persönliche Ereignisse handelt, oder globale Zusammenhänge für Frustration sorgen. Mit ihrer Musik kanalisieren sie all diese Gemütszustände und schreien sie heraus. „Wenn man es genau betrachtet ist die Welt ein einziger „Mindufck“. Es gibt so viele Widersprüche! Man muss tausende von Dingen nahezu gleichzeitig verarbeiten. Du schaltest die Nachrichten ein und siehst irgend so eine blonde Schönheit, die dir ganz beiläufig die neuesten Hiobsbotschaften präsentiert- z.B. die steigenden Selbstmordfälle im Irak. Genau aus diesem Grund gibt es auch so viele Leute die an Depressionen, Stress und Angst leiden“, erkärt Malakain die emotional düstere Ausrichtung der Musik.



     

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