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Faith No More Portrait

Wenn Crossover bedeutet, dass die Musik einer Band nicht so einfach einem bestimmten Stil zugeordnet werden kann, dann ist Faith No More ein Musterbeispiel und Wegbereiter dafür. Hip Hop, Hardrock, Funk, Easy Listening, Soul, Pop oder Rock – die Band ließ bei ihrem Sound-Mix kaum etwas aus. Faith No More werden auch als Gründerväter des Crossover bezeichnen, da sie schon früh verschiedene Stilrichtungen wie Funk Metal, Artrock mit Hardcore Punk verschmolzen.

Gegründet wurde die Band Anfang der 80er Jahre von Bassist Billy Gould und Keyboarder Roddy Bottum in San Francisco. Schlagzeuger Mike „Puffy“ Bordin und Gitarrist Jim Martin ergänzten die Truppe. Nach vielen Versuchen – unter anderem war auch Courtney Love am Start – fand man in Chuck Mosley einen Sänger, mit dem das Debütalbum „We care a lot“ aufgenommen wurde. Heftige Konflikte und noch heftigere Alkoholprobleme führten 1988 zur Ablösung von Mosley. Mit dem neuen Frontsänger Mike Patton nahmen Faith No More „The Real Thing“ auf und schafften so den internationalen Durchbruch. Dieses bahnbrechende Album bescherte der Band den Beifall vieler Musikkritiker und eine Platinauszeichnung.

Nach einer Stadiontour mit Metallica musste Gitarrist Jim Martin die Gruppe verlassen: angeblich war er wegen nerviger Machoattitüde und mangelndem Enthusiasmus untragbar geworden. Die Trennung von Martin stieß bei vielen Fans auf heftige Kritik. Ersetzt wurde er durch Jon Hudson, mit ihm entstehen zwei weitere Alben. Kurz nach einer Europatour löste sich die Band 1998 auf. Erst elf Jahre später kam es zur Wiedervereinigung von Faith No More, eine ausgiebige Tour durch Südamerika und Europa begann. 2010 folgten Australien, Neuseeland und wieder Europa. 



     

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VÖ: 2009


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