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Envoy Portrait


Der Brite Hope Grant ist unter dem Pseudonym Envoy (übersetzt Bote, Gesandter) bekannt. Die Auswahl seines Namens lässt schon erahnen, dass er nicht unter Ego-Problemen leidet. Grant ist sich ebenfalls über die biblische Konnotationen von seinem ausgewählten Namen bewusst. Bei seinen Live-Auftritten bestätigt sich diese Bedeutung, da der Rastaman von einer sehr selbstbewussten Aura umgeben ist und er somit wirkt, wie ein Bote aus einer besseren Zeit. Seine Produktionen sind geprägt von deinen Vocals, die mit viel Soul durchzogen sind und man merkt, dass er begeisterter Prince-Fan ist, da es sich in seinen Liedern desöfteren wiederspiegelt.

Die Gruppe Slam, bestehend aus Orde Meikle und Stuart McMillian, nahm Grant im Anschluss an ihr Release-Longplayers "Alien Radio" mit auf ihre Tournee. Dort war er Slams Lead-Sänger. Ausserdem wirkte er an deren Album "Year Zero" im Jahr 2004 mit. Anfang der 90er kam Hope Grant mit Dance-Musik in Kontakt, doch als Liebhaber von schwarzer Musik konnte er zunächst nicht viel mit Techno ud House anfangen. Doch dies änderte sich, als er Releases von beispielsweise Underground Resistance oder Kevin Saunderson hörte, die ihre eigene Definition von elektronischer Musik austesteten.

Nachdem er auch kurze Zeit bei Bizarre Inc. mitwirkte, beschloss Grant seinen eigenen Weg zu gehen. Seine ersten Veröffentlichungen erschienen 1994, wobei er sich Urban Groove Alliance und Soma Quality Recordings nannte. Seine damaligen Bandkollegen von Slam hatten zwischenzeitlich ihr eigenes Label, die auch die bekannten Daft Punk unter Vertrag haben. Mit ihnen brachte Envoy dann 1995 seine erste EP "Solitary Mission" heraus. Mit Hilfe von Carl Cox bekam Envoys Track "Dark Manoeuvres" einen Platz auf einer Compliation und stieg zum hoffnungsvollen Newcomer auf. Sein Debütalbum 1998 zeigt, dass Envoy neben dem rein instrumentellen Dancefloor ebenso auch geschickt seine Stimme einzusetzen weiss, mit der er eine dunkle und atmosphärische Stimmung hervorruft. Anschließend folgte eine Tour, die ihn inklusive dem Mitwirken an dem Slam-Album "Alien Radio" einige Jahre auf Trab hielten. Auf seinem 2004er Longplayer "Shoulder 2 Shoulder" erkennt man Envoys soulige Wurzeln. Auf dem Album bringt er das Songwriting und die technoide Produktion sehr speziell zusammen.

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CD Shoulder 2 Shoulder
Envoy 's aktuelle CD
Shoulder 2 Shoulder

VÖ: 2005


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Envoy_mini
Cd vom Dienstag, 14. September 2010, 11:25 Uhr

Envoy :
Shoulder 2 Shoulder