Fön Portrait
Deutschsprachige Chansons zwischen Pop und Musikkabarett sind selten geworden in der öffentlichen Wahrnehmung. Auf der einen Seite oftmals nicht charttauglich, landen Vertreter dieser Zunft oftmals in den kleinen Kabarettnischen des Landes. Eine Gruppe wie Fön verdient dabei jedoch eine deutlich größere Aufmerksamkeit.
Ein wortspielreiches und experimentierfreudiges Quartett sind die vier Herren von Fön, ihnen voran Michael Ebmeyer und Tilman Rammstedt, die auch als Autoren kurzweiliger und heiterer Romane seit der Jahrtausendwende den deutschen Buchhandel begeistern und angesehene Verlage zu einer Veröffentlichung bringen konnten.
Auf der Bühne machen Fön dort weiter, wo die Romane der beiden aufhören. Von Klavier und anderen klassischen Instrumenten wie Bratsche oder Posaune begleitet, entwickelt die Gruppe oftmals mit gesprochenen und manchmal gesungenen Texten ein spannendes und absurdes Universum auf der Bühne. Spritzig und einfallsreich sind die rein deutschsprachigen Werke, die auf der einen Seite oft zu albern und popkulturell sind, um als ernstes Musikkabarett durchzugehen. Doch zu kleinkünstlerisch ist die Darbietung von Fön auch, als dass man sie für eine echte Pop-Band halten könnte. Dabei ist "kleinkünstlerisch" ein riesiges Lob für die vier Herren, die sich auch genau in dieser Kategorie am wohlsten fühlen dürften.
2007 erschien das zweite Album von Fön, "Ein bisschen plötzlich". Verwunderlich wäre es nicht, wenn das Quartett genauso plötzlich von einer viel größeren Öffentlichkeit wahrgenommen würde - die heitere und bizarre Qualität hierzu besitzt Fön auf jeden Fall.
Ein wortspielreiches und experimentierfreudiges Quartett sind die vier Herren von Fön, ihnen voran Michael Ebmeyer und Tilman Rammstedt, die auch als Autoren kurzweiliger und heiterer Romane seit der Jahrtausendwende den deutschen Buchhandel begeistern und angesehene Verlage zu einer Veröffentlichung bringen konnten.
Auf der Bühne machen Fön dort weiter, wo die Romane der beiden aufhören. Von Klavier und anderen klassischen Instrumenten wie Bratsche oder Posaune begleitet, entwickelt die Gruppe oftmals mit gesprochenen und manchmal gesungenen Texten ein spannendes und absurdes Universum auf der Bühne. Spritzig und einfallsreich sind die rein deutschsprachigen Werke, die auf der einen Seite oft zu albern und popkulturell sind, um als ernstes Musikkabarett durchzugehen. Doch zu kleinkünstlerisch ist die Darbietung von Fön auch, als dass man sie für eine echte Pop-Band halten könnte. Dabei ist "kleinkünstlerisch" ein riesiges Lob für die vier Herren, die sich auch genau in dieser Kategorie am wohlsten fühlen dürften.
2007 erschien das zweite Album von Fön, "Ein bisschen plötzlich". Verwunderlich wäre es nicht, wenn das Quartett genauso plötzlich von einer viel größeren Öffentlichkeit wahrgenommen würde - die heitere und bizarre Qualität hierzu besitzt Fön auf jeden Fall.
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