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Herbert Grönemeyer Portrait


Es gibt so Leute, die verschwinden scheinbar einfach nie von der Bildfläche – und das ist jetzt überhaupt nicht wertend gemeint. Herbert Grönemeyer gehört zu dieser Spezies. Seit Ende der 70er ist er schon im Musikgeschäft, seine künstlerische Karriere als Schauspieler beginnt sogar noch ein paar Jahre früher. 1979 bringt er sein Solo-Debüt mit dem Namen „Grönemeyer“ auf den Markt, das sofort ausgezeichnet wird, wenn auch nur mit der „Goldene Zitrone“ für das hässlichste Cover des Jahres. Kommerziell ist das genau so wenig erfolgreich wie der Nachfolger „Zwo“ zwei Jahre später. Als Darsteller läuft es zu der Zeit wesentlich besser: Nach vielen Rollen in kleineren Filmen gelingt ihm mit einer Rolle in „Das Boot“ der schauspielerische Durchbruch. Trotzdem fühlt sich Grönemeyer mehr zur Musik als zum Film hingezogen und versucht die Karriere als Sänger voranzutreiben. Doch anstatt bergauf geht es für den gebürtigen Göttinger musikalisch eher weiter bergab. Zahlreiche Konzerte werden mangels Interesse abgesagt und die nächsten Alben floppen so wie ihre Vorgänger. 1983 wird ihm deswegen sogar der Plattenvertrag gekündigt. Doch nicht einmal davon lässt sich Herbert Grönemeyer abbringen, seinen Weg als Sänger weiter zu verfolgen. 1984 ist sein Ehrgeiz dann von Erfolg gekrönt und er schafft bei seinem neuen Label EMI mit „4630 Bochum“ endlich auch den großen musikalischen Durchbruch. Das Album ist das meistverkaufte des Jahres und die Singles „Männer“ und „Bochum“ stürmen an die Spitze der Charts. „Bochum“ wird darüber hinaus nicht nur die Hymne einer ganzen Stadt, sie wird auch bis heute bei jedem Heimspiel des VFL Bochum gespielt. Die folgenden Alben „Sprünge“ und „Ö“ festigen die Ausnahmestellung von Herbert Grönemeyer als deutschen Sänger. Selbst über die Grenzen hinaus werden seine Lieder nun gesungen, wenn auch nicht im Original. Seine bisher größten Hits werden auf Englisch erneut veröffentlicht und lassen die raue Ruhrpott-Stimme sogar in Kanada zu einem gefragten Musiker werden. Wie groß seine Fan-Base mittlerweile ist beweisen zwei Konzerte Anfang der 90er, bei denen Grönemeyer mit 50.000 bzw. 100.000 Zuschauern einen neuen Rekord für deutsche Musiker aufstellt. Eine noch größere Zahl erreicht er 1994, als er als erster deutschsprachiger Sänger einen Auftritt bei MTV-Unplugged gibt. Als Künstler läuft für Grönemeyer alles bestens, als Mensch muss er in kürzester Zeit zwei schwere Schicksalsschläge einstecken: 1998 stirbt wenige Tage nach seinem Bruder auch seine Frau Anna. Sein neuntes Studioalbum „Bleibt alles anders, das im selben Jahr erscheint, ist dann auch erstmal das letzte von ihm. Grönemeyer zieht sich komplett aus der Öffentlichkeit zurück. Vier Jahre dauert es bis seine zehnte Platte „Mensch“ in den Regalen steht, die schon vor der Veröffentlichung aufgrund von Vorbestellungen fünfmal und am Ende ganze zehnmal mit Platin ausgezeichnet und damit zu seinem erfolgreichsten Album wird. Zumindest international noch größere Aufmerksamkeit erreicht der Sänger 2006 mit seiner Fußball-WM-Hymne „Zeit, dass sich was dreht“. Ein Jahr später erscheint sein bisher letztes Album „12“, mit dem er auch noch 2008 auf Tour ist. Das bemerkenswerteste Konzert gibt er bei der Eröffnung der O2 World-Arena in Berlin, das insgesamt dreieinhalb Stunden dauert. Verschwindend gering erscheint das gegen die 30 Jahre, die er nun schon im Musik-Geschäft dabei ist, und wie es aussieht wohl auch gegen die vielen Jahre, die er es noch bleiben wird.


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VÖ: 2008


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Herbert Grönemeyer Updates

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News vom Mittwoch, 16. März 2011, 05:30 Uhr

Herbert Grönemeyer :
Stapellauf in Berlin: Herbert Grönemeyer stellt neues Album „Schiffsverkehr“ vor

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Cd vom Dienstag, 14. September 2010, 12:18 Uhr

Herbert Grönemeyer :
Glück

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Cd vom Dienstag, 14. September 2010, 12:18 Uhr

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Was Muss Muss-Best of

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Cd vom Dienstag, 14. September 2010, 12:18 Uhr

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Was Muss Muss-Best of (Sonder-Edition)

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Cd vom Dienstag, 14. September 2010, 12:08 Uhr

Herbert Grönemeyer :
Lied 2-Kopf Hoch,Tanzen

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Cd vom Dienstag, 14. September 2010, 12:06 Uhr

Herbert Grönemeyer :
Lied 3 - Du bist die

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Cd vom Dienstag, 14. September 2010, 12:05 Uhr

Herbert Grönemeyer :
12

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Cd vom Dienstag, 14. September 2010, 12:04 Uhr

Herbert Grönemeyer :
Lied Eins - Stück vom Himmel

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Cd vom Dienstag, 14. September 2010, 11:54 Uhr

Herbert Grönemeyer :
Zeit, dass sich was dreht

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Cd vom Dienstag, 14. September 2010, 10:22 Uhr

Herbert Grönemeyer :
Fanatisch