Philipp Poisel Portrait
Dieser Musiker ist ein Spezialfall und er macht es seinen Hörern wahrlich nicht leicht seine Texte zu mögen. Die Arrangements wirken kantig, die Texte sperrig, die Stimme scheint brüchig. Aber nur auf den ersten Blick. Zugegebenermaßen dauert es etwas, bis man Zugang zu Philipp Poisel (ausgesprochen: POASELL) gefunden hat. Meist erst nach mehrmaligen Hören. Damit ist er, sobald man sich mit dieser speziellen Form der Musik angefreundet hat, eine willkommene Abwechslung zu den glatt geleckten Popstars, die mit soften Liebesliedern immer wieder nur die gleichen Klischees reproduzieren.
Anstatt an einer Castingshow teilzunehmen, versuchte er es über die harte Schule der Straßenmusik. Sein Weg führte ihn in erster Linie durch Osteuropa und Skandinavien. Nur mit seiner Gitarre und etwas Kleingeld trampte er durch die Gegend und versuchte sich Lebensunterhalt zu erspielen. Keine bequeme Entscheidung. „Meistens handelst du dir ständig Ärger ein wenn du gerade mal nicht bei jemanden unterkommst und versuchst draußen was zu übernachten zu finden. Wenn du die Nächte in den Städten verbringst machst du kein Auge zu und wirst jeden Tag nervöser, musst aber trotzdem spielen, damit du dir irgendwas zum Essen kaufen kannst“, beschreibt Philipp den wenig ruhmreichen Anfang seiner Musikkarriere.
Aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Der Vagabund der Moderne traf Mittagessen in einem Stuttgarter Café seinen heutigen Produzenten Frank Pilsl. Die beiden kamen spontan ins Gespräch, und waren sich auf Anhieb sympathisch. Schnell entscheiden sich die beiden zusammenzuarbeiten. Der Plan klingt nach einem kitschigen Klischee, mit dem die agierenden Idealisten einfach nur kommerziell vor die Wand fahren können. „Wir wollten einfach nur eine Platte produzieren, mit der wir uns selbst gerecht werden“, erklärt Philipp Poisel die Vorgehensweise. Nachdem eine große Plattenfirma von diesem Vorhaben wenig begeistert war und sich in Windeseile zurückgezogen hat, beschließt er mit zwei Partnern das Label „Holunder-Records“ zu gründen.
Unabhängig und authentisch lautet die Maxime. Ganz egal wie die Resonanz ist. Im Herbst des Jahres 2007 bekommt Grönland Records zufällig einen Eindruck von der Musik, und nimmt Philipp Poisel Anfang 2008 unter Vertrag.
Labelchef Herbert Grönemeyer findet auch nur lobende Worte für den Newcomer: „Seine Lieder wachsen mit jedem Mal Hören und entwickeln einen wärmenden, beruhigenden Sog.“
Anstatt an einer Castingshow teilzunehmen, versuchte er es über die harte Schule der Straßenmusik. Sein Weg führte ihn in erster Linie durch Osteuropa und Skandinavien. Nur mit seiner Gitarre und etwas Kleingeld trampte er durch die Gegend und versuchte sich Lebensunterhalt zu erspielen. Keine bequeme Entscheidung. „Meistens handelst du dir ständig Ärger ein wenn du gerade mal nicht bei jemanden unterkommst und versuchst draußen was zu übernachten zu finden. Wenn du die Nächte in den Städten verbringst machst du kein Auge zu und wirst jeden Tag nervöser, musst aber trotzdem spielen, damit du dir irgendwas zum Essen kaufen kannst“, beschreibt Philipp den wenig ruhmreichen Anfang seiner Musikkarriere.
Aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Der Vagabund der Moderne traf Mittagessen in einem Stuttgarter Café seinen heutigen Produzenten Frank Pilsl. Die beiden kamen spontan ins Gespräch, und waren sich auf Anhieb sympathisch. Schnell entscheiden sich die beiden zusammenzuarbeiten. Der Plan klingt nach einem kitschigen Klischee, mit dem die agierenden Idealisten einfach nur kommerziell vor die Wand fahren können. „Wir wollten einfach nur eine Platte produzieren, mit der wir uns selbst gerecht werden“, erklärt Philipp Poisel die Vorgehensweise. Nachdem eine große Plattenfirma von diesem Vorhaben wenig begeistert war und sich in Windeseile zurückgezogen hat, beschließt er mit zwei Partnern das Label „Holunder-Records“ zu gründen.
Unabhängig und authentisch lautet die Maxime. Ganz egal wie die Resonanz ist. Im Herbst des Jahres 2007 bekommt Grönland Records zufällig einen Eindruck von der Musik, und nimmt Philipp Poisel Anfang 2008 unter Vertrag.
Labelchef Herbert Grönemeyer findet auch nur lobende Worte für den Newcomer: „Seine Lieder wachsen mit jedem Mal Hören und entwickeln einen wärmenden, beruhigenden Sog.“
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