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CD Kritik

Efrischende Soundbrise aus dem Schwabenwald

Donnerstag, 26. Juni 2008, 14:37 Uhr

Efrischende Soundbrise aus dem Schwabenwald

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Mit entspannten Klängen kommen die K*Rings Brothers aus der Anlage geklettert, um die Republik mit chilligen Vibrations zu versorgen. Geboten werden Schwingungen aus allen Musikrichtungen. Reggae, Ska, Rap und Funk vermischen sich zu einem sonnigen

Mit entspannten Klängen kommen die K*Rings Brothers aus der Anlage geklettert, um die Republik mit chilligen Vibrations zu versorgen. Geboten werden Schwingungen aus allen Musikrichtungen. Reggae, Ska, Rap und Funk vermischen sich zu einem sonnigen Soundgemisch, das unmittelbar für gute Laune sorgt. Das erste Highlight ist ein Featuretrack mit Xavier Naidoo. Gemeinsam mit den Brüdern ist es ihm gelungen, ein Stück zu basteln, das wahrhaft zum Nachdenken anregt und sich dabei noch gut anhört. Besonders Xaiver Naidoo, der mit seinen weinerlichen Gesang schon die Nerven so mancher Hörer strapaziert hat, kann hier glänzen. Sehr schön ist auch die Version von „Iron Shirt“, mit sie den massenmedialen Wahn, Überwachungsstaat und die allgemeine Lethargie anprangern. Während bei dem Stück „Iron Shirt“ die Anlehnung an Max Romeos „Chase The Devil“ sehr gelungen ist, kann die Interpretation von zu ausgelutschten Klassikern langweilen. Warum die Jungs ausgerechnet „Red, red Wine“ covern bleibt ihr Geheimnis. Genauso nervig ist „Zu jung“, in dem wirklich alle Grenzen des guten Geschmacks überschritten werden. „Warum bist du nur so traurig?/Es gibt doch keinen Grund/ Morgen scheint die Sonne/ und die Welt wird wieder bunt“. Unterirdische Zeilen, die man glatt für Satire halten könnte. Bis auf solche kleinen Ausnahmen begeistern die K*Rings Brothers mit einer Soundmischung, die so knackig ist wie der Wald, in dessen Obhut sie groß geworden sind. Mehr davon!

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