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CD Kritik

Interpol meets Irish Folk

Montag, 19. November 2007, 16:01 Uhr

Interpol meets Irish Folk

Editors_medium
Eins muss man den Editors ja lassen: Melodien können sie. Ob in Form von großen Refrains wie beim mitreißenden Opener \"Smokers Outside The Hospital Doors\" oder dem in gewohnter Manier nach vorne eilenden Titelsong \"An End Has A Start\", oder in

Eins muss man den Editors ja lassen: Melodien können sie. Ob in Form von großen Refrains wie beim mitreißenden Opener \"Smokers Outside The Hospital Doors\" oder dem in gewohnter Manier nach vorne eilenden Titelsong \"An End Has A Start\", oder in Form von an Bloc Party erinnernden Riffs wie beim disco-lastigen \"The Racing Rats\". Den morbiden 80er-Wave-Charme und die düster-melancholischen Texte haben sich die vier Briten auch auf ihrem zweiten Album bewahrt. Zudem erinnern Akkordfolgen und der Stil von Sänger Tom Smith des Öfteren an Irish Folk. Nichtsdestotrotz werden auch jetzt wieder Rufe laut werden, man sei einfach zu nah dran an Interpol und anderen Genre-Vertretern. Hinzu kommen doch einige Längen des mit zehn Songs nicht gerade epische Ausmaße aufweisenden Albums. Und Smith\'s oftmals penetrant quakende Stimme kann so einiges an Nerven kosten. Es ist nachvollziehbar, dieses Album ob seiner Melodien und dichten Atmosphäre zu mögen, es ist aber auch nachvollziehbar, wenn nicht. Text: Alexander Meyer

Diese CD Kritik wurde geschrieben von Musik-Base Redaktion

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