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Stefan Raab Biographie

Stefan Raab

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Stefan Raab wurde am 20. Oktober 1966 in Köln geboren. In einem Internat in Bad Godesberg machte er 1986 sein Abitur. Danach studierte er fünf Semester lang Jura und machte eine Lehre als Metzger. Zu gunsten seiner Musikproduktionsfirma schloss er jedoch sein Studium frühzeitig ab.

Als Stefan 1993 zu den Kölner Musiksender "Viva" ging, wollte er eigentlich nur seine Jingles anbieten. Durch einen Zufall gelang er aber in ein Casting, wo er auch sofort genommen wurde. Ab diesen Moment an Moderierte er seine eigene Sendung "Vivasion", die immer montags, mitwochs und freitags auf den Musiksender lief. Als er 1994 sein Lied "Böörti Böörti Vogts" komponierte, spendierte ihn Viva sogar ein Flugticket zu der Fussball WM in den USA, von wo er berichtete. Ab seiner Zeit bei VIVA ging seine Karriere steil bergauf.

1995 hat er zusammen mit Bürger Lars Dietrich und Jürgen Drews das Lied "Ein Bett im Kornfeld" als Hip-Hop-Version gecovert. Kuze Zeit danach brachte er das Album "Stefan Raab & die Bekloppten" raus. Im gleichen Jahr wurde Stefan auch die Goldenne Stimmgabel verliehen, wo er jedoch Dieter Thomas Heck sehr verärgerte, indem er statt zu singen nur schwieg und - wofür er bekannt ist - faxen machte.

Ab 1995 bekam er eine weitere Sendung auf Viva, diese hieß "Ma kuck´n" und lief alle drei Wochen. Nach einem Jahr aber, wurde die Show schon wieder abgesetzt.

Als die "Sendung mit der Maus" 1996 ihren 25. Geburtstag feierte, komponierte Stefan den Titelsong "Hier kommt die Maus", der sogar bis auf Rang zwei in den Charts stieg. Für die mehr als 400.000 verkauften Platten bekam er sogar die Goldene Schallplatte. Als er dann auch noch den Werbespott mit den Ültje-Mann komponierte gab es 1997 dafür den "Echo" als bester Produzent des Jahres. Hier wird er auch von Rapper Moses Pelham geschlagen, weil er sich durch die Scherze von Stefan beleidigt fühlte.

Im Mai 1997 startete Stefan als Moderator bei dem Radiosender 1Live. Hier legte er wöchentlich am Telefon mit dem Pseudonym "Professor Hase" andere Leute herein. Darauf brachte er eine CD namens "Hallo hier spricht Professor Hase" heraus, die auch gleich in den Charts einstieg. Im gleichen Jahr brachte Stefan auch seine eigene CD "Schlimmer Finger" und den Titelsong zum Dschungelbuch "'Probier's mal mit Gemütlichkeit" heraus. 1998 komponierte er unter dem Pseudonym Alf Igel (Anspielung auf Ralf Siegel) für Guildo Horn den Grand Prix Hit "Guildo hat euch lieb".

Nach fünf Jahren bei VIVA schafft er den Durchbruch zu ProSieben mit seiner Sendung TV total. Von diesem Moment an kommt TV Total jeden Montag um 22.15 Uhr. Diese Sendung wird nach einigen Wochen schon zum Kult. Er deckte hier wöchendlich TV-Skandale auf, unteranderen entdeckte er auch die " Ö La Palöma Boys" und produzierte mit ihnen einige Songs wie z.B. "Ö La Palöma", welche auch schnell in die Charts einstiegen.

1999 stürmte er mit dem Hit "Maschen Draht Zaun" die Charts. Am darauf folgendem Jahr trat er selbst mit dem Song "Wadde hadde Dude Da?" beim Grand Prix auf. Hier belegte er den 5. Platz.
Ende 2000 produzierte er aus dem Satz:"Hol mir mal ne Flasche Bier" von Gerhard Schröder die gleichnamige CD. Diese stieg in den Charts bis auf Platz zwei.

Seit Februar 2001 wird seine Sendung sogar 4 mal pro Woche ausgestrahlt, welches bei vielen Fans für eine positive, bei einigen jedoch auch für eine negtive Resonanz sorgte.

Am Anfang des Jahres 2002 erschien erstmals eine DVD zu TV total. Im gleichen Jahr wurde passend zur Bundestagswahl der "Erstwählercheck" auf DVD veröffenlicht und darauf die zweite Fassung der DVD. Musikalisch erzielte Stefan Raab im Jahr 2002 mit den Song “Gebt das Hanf frei", welchen er zusammen mit Shaggy aufgenommen hatte. Dies war nun schon seine zweite Anti-Drogen Kampagne nach den Song "Wir Kiffen" im Jahr 2001.

Ende des Jahres 2003 erschien nun schon die dritte TV total DVD.

Anfang 2004 haben wir von Raab besonders durch die Casting-Aktion SSDSGPS (Stefan sucht den super grand Prix Star) gehört, in der er einen Teilnehmer für den Grand Prix sucht, den er mit Max Mutzke schließlich auch gefunden hat. Beim Eurovision Song Contest in Istanbul wurde dieser schließlich guter achter Platz.

Durch Stefan Raabs Zusammenarbeit mit Michael "Bully" Herbig für dessen Film "(T)raumschiff Surprise - Periode 1" er den Soundtrack "Space Taxi" geschrieben hat, erhielt er im September 2004 den Musikpreis "Comet".
     

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